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Aktuelle Veranstaltungen

Kultur-Glarus

Anna Karenina

Anna-Karenina-im-Wortreich

Montag, 26. Februar 2018
Kaffeebar ab 13:30/Filmbeginn 14:30 Uhr

Anna Karenina
von Karen Schachnasarow - Shakhnazarov
Russland 2017, Drama

Russisch gesprochen mit deutschen Untertiteln

Die Liebesgeschichte «Anna Karenina» gehört mit ihrer scharfsinnigen Studie der so genannt noblen Gesellschaft zu den besten Romanen, die je geschrieben wurden. Mehr als 60 Mal wurde Tolstois 1878 veröffentlichtes Buch über Ehe und Moral bereits verfilmt. Russlands Altmeister Karen Schachnasarow weiss das und wählte denn auch einen speziellen Blickwinkel für seine Erzählung. Er setzt dreissig Jahre nach dem Tod von Anna an und lässt ihren Liebhaber Wronski mitten in den Kriegswirren von 1904 auf den erwachsenen Sohn Sergei treffen. Der war damals ein Kind und hat die Spannungen zwischen Vater und Mutter nur schwerlich verstehen können.
Während die Haupthandlung Tolstois Meisterwerk folgt, stützt sich Schachnasarow in der Rahmenhandlung auf die Aufzeichnungen des Schriftstellers und Arztes Wikenti Weressajew und dessen persönlichen Erfahrungsbericht. Sergei behandelt als Arzt im Lazarett in der Mandschurai den verletzten Wronski und taucht im Gespräch mit ihm in die Erinnerungen ein. Und wir mit den beiden. Anna Karenina lebt das eheliche Leben mit ihrem Mann und verliebt sich hoffnungslos in den attraktiven Offizier Wronski. Als der Ehemann die Situation begreift, verweigert er seiner Frau die Scheidung, um den Schein zu wahren. Für Schachnasarow hat nie ein Autor besser die Beziehung zwischen Frau und Mann beschrieben, und so bleibt er der Vorlage treu, inszeniert das Buch schnörkellos, damit wir in die Zeit Annas eintauchen können. Schönes Erzählkino in bester Tradition.
Walter Ruggle - Trigon Film

 

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Western

Western-im-Buchhandlung-Wortreich

Samstag, 24. Februar 2018
Apéro ab 20:00 Uhr/Filmbeginn 20:30 Uhr

Western
von Valeska Grisebach
D/BG/O, 2017


Bulgarien nahe der griechischen Grenze: Eine Gruppe deutscher Bauarbeiter kommt im Niemandsland an, um ein Kraftwerk zu bauen, für das ein Fluss umgeleitet werden muss. Die Männer um Vorarbeiter Vincent (Reinhardt Wetrek) können weder Englisch, noch Bulgarisch. Einer von den Neuankömmlingen ist Meinhard (Meinhard Neumann), der wie seine Kollegen in einer frisch errichteten Bauarbeitersiedlung wohnt. Die Arbeiten am Wasserkraftwerk dauern länger als geplant, weil der Nachschub fehlt – das Wasser reicht nicht mal, genug Beton anzurühren. Meinhard, der in den Bergen ein Pferd gefunden hat, ist ein bisschen anders als die anderen: Während die keinen Kontakt zu den Bulgaren wollen, reitet er ins Dorf, wo er Einheimische kennenlernt. Der örtliche Steinbaron Adrian (Syuleyman Alilov Letifov) und Meinhard freunden sich langsam an, obwohl sie die Sprache des anderen kaum verstehen…

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Monatliche Weinbar mit Balz Störi

Weinbar Balz Störi

Freitag, 23. Februar 2018
von 16:0 0bis 18:30 Uhr    

Jeden letzten Freitag im Monat kann man an der Bar Weine aus einem ausgewählten Weingebiet kennenlernen

Zum Weingebiet und zu den Weinen gibt es eine Dokumentation zum Mitnehmen, als Weinbegleiter etwas zum Knabbern. Einheitspreis pro Glas Wein (1 dl):  CHF 4.50  

Welches Weingebiet und welche Weine präsentiert werden, steht jeweils hier
oder auf www.bieltin.ch

Thema vom 23. Februar 2018:
Wallis und Schaffhausen:
Weisse Rebsorten: Lafnetscha 2016, Chanton AG, Visp/Himbertscha 2016, Chanton AG, Visp
Rote Rebsorten: Pinot noir 2015, Bieltin, St. German/Element 5 2011, Blauburgunder, AOC Schaffhausen

Weitere Daten im ersten Halbjahr 2018:
30. März 2018  (Karfreitag, keine Veranstaltung) 
27. April 2018
25. Mai 2018
29. Juni 2018 

Vergangene Themen:
26. Januar 2018: Weingebiet: Wallis.
Weisse Rebsorten: Lafnetscha, Himbertscha, Resi. Rote: Cornalin

Lesung mit Arno Camenisch

  • Lesung Camenisch

Donnerstag, 22. Februar 2018
um 19:30 Uhr

Eintritt Fr. 20.- / Schüler, Studenten Fr. 15.-  Platzreservation

Der Bündner Autor und Performer Arno Camenisch liest aus seinem neuesten Roman
"Der letzte Schnee" – ein frisches, witziges und berührendes Buch über das Ende und das Verschwinden.

Musikalische Begleitung: Hans Hassler am Akkordeon

 

Mit der gleichen Originalität, mit der Camenisch seine Wort- und Bildersprache kreiert, trägt er auch seine Texte vor – in seinem unvergleichlichen, melancholisch-humorvollen «Camenisch-Sound».

«Seine Lesungen sind Kult.» – Hessischer Rundfunk   

Arno Camenisch, 1978 in Tavanasa im Kanton Graubünden geboren, schreibt auf Deutsch und Rätoromanisch. Er studierte am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel, wo er auch lebt. 2009 erschien im Engeler-Verlag der Roman Sez Ner, 2010 Hinter dem Bahnhof, 2012 Ustrinkata, 2013 Fred und Franz, 2014 Nächster Halt Verlangen, 2015 Die Kur, 2016 Die Launen des Tages, 2018 Der letzte Schnee. Auf Romanisch erschien 2005 der Roman “ernesto ed autras manzegnas” (Ed. Romania) und 2013 “Las flurs dil di” (Engeler). Publikationen im “Harper’s Magazine” (New York) und in “Best European Fiction 2012” (USA). Seine Texte wurden in über 20 Sprachen übersetzt und seine Lesungen führten ihn quer durch die Welt, von Hongkong über Moskau und Buenos Aires bis nach New York. Im März 2015 strahlte das Schweizer Fernsehen und 3sat den Dokumentarfilm “Arno Camenisch - Schreiben auf der Kante” aus.

Buch "Der letzte Schnee" hier bestellen!

Podiumsdiskussion "No Billag"

Podiumsdiskussion No Billag

Donnerstag, 8. Februar 2018
Beginn 19:30 Uhr, Türöffnung 19 Uhr

Podiumsdiskussion zur Initiative "No Billag", 
organisiert vom "Glarner BürgerInnenkomitee"

Pro: Dr. oec. Peter Rothlin, Landrat, SVP, und Alain Schwald, Mietglied Initiativkomitee
Contra: Dr. Andrea Bettiga,  Regierungsrat, FDP, Ueli Schmezer, Moderator, Journalist, Musiker
Moderation: Johanna Burger, Studentin Politologie und Medienwissenschaften

Mehr Infos unter www.gl-buergerinnen.ch

Wilde Maus

Wilde-Maus-im_Wortreich

Montag, 22. Januar 2018
Kaffeebar ab 13:30/Filmbeginn 14:30 Uhr

Wilde Maus
von Josef Hader
Österreich, Deutschland 2017 ,
Tragikomödie
Deutsch gesprochen 

Könige werden zuvorkommend behandelt! Das ist zumindest Georgs Ansicht, der seit Jahrzehnten als etablierter Musikkritiker für eine Wiener Zeitung schreibt. Doch dann wird er überraschend von seinem Chefredakteur (Jörg Hartmann) gekündigt: Sparmassnahmen. Seiner jüngeren Frau Johanna (Pia Hierzegger), deren Gedanken nur um ihren nächsten Eisprung und das Kinderkriegen kreisen, verheimlicht er den Rausschmiss und sinnt auf Rache. Dabei steht ihm sein ehemaliger Mitschüler Erich (Georg Friedrich) zur Seite, dem Georg in seiner neu gewonnenen Freizeit hilft, eine marode Achterbahn im Wiener Prater wieder in Gang zu setzen. Georgs nächtliche Rachefeldzüge gegen seinen ehemaligen Chef beginnen als kleine Sachbeschädigungen und steigern sich, zu immer grösser werdendem Terror. Schnell gerät sein bürgerliches Leben völlig aus dem Ruder...

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"Jazz meets Folk" Martin Lehmann & Fix Stüssi

Martin-Lehmann-Felix-Stüssi-Konzert-im-Wortreich

Sonntag, 21. Januar 2018
um 20:00 Uhr
/ Türöffnung ab 19:30 Uhr

Eintritt Fr. 30.- / Schüler/Studis Fr. 25.-
Platzreservation: Tel. 055 650 25 35 oder online

"Vergangni Gschichtä nüü vertont"
mit Martin Lehmann und Fix Stüssi

Martin Lehmann und Fix Stüssi, zwei besessene und beseelte Musiker gehen ihre Wege, finden Musik jeder auf seine Art. Und immer wieder kreuzen sie sich auf ihrem Weg, nicht nur in der Musik. Auch in den Bergen, z'Alp, im Holästäi beim Proben, auf Bühnen, in Beizen, im Leben. Seit über 30 Jahren. Und immer reifer und erfahrener. 

Jetzt ist es an der Zeit, dass sie wieder einmal auf der Bühne musikalisch zusammentreffen. Sie spielen im Wortreich zusammen Musik, die Martin Lehmann damals selber komponiert hat, und zwar zusammen mit einem ebenso beseelten, leider verstorbenen Musiker, Dani Steiner. 

Opens external link in new windowVideo: Konzert-Proben über den Atlantik

Opens external link in new windowInterview mit Martin Lehmann über das kommende Konzert

 

 

Glow

Glow-im-Buchhandlung-wortreich

Samstag, 20. Januar 2018
Apéro ab 20:00 Uhr/Filmbeginn 20:30 Uhr

Glow
von Gabriel Baur
CH 2017

"Eine, die so fest glüht, wird nicht alt", sagte Fellini einst über eine der grössten aller Schweizer Diven, Irene Staub aka Lady Shiva. Dank ihrer Ausstrahlung und Selbstmystifikation öffneten sich ihr in der bewegten Zürcher Epoche zwischen 1968 und den späten 80er-Jahren viele Türen. Sie wurde von einer Pionierin des Schweizer Modedesigns entdeckt und schaffte den Aufstieg von der Strassenprostitution bis in die angesagte Kunstwelt. Sie lebte auf der Überholspur, feierte Erfolge als Model, Muse oder Performerin. Irene jagte ihren Träumen nach und versuchte schliesslich als Sängerin einer legendären Zürcher Undergroundband durchzustarten. Aufgerieben zwischen Erfolg, Freiheitsdrang und Selbstzerstörung verstarb sie viel zu jung unter nicht restlos geklärten Umständen. Mit teilweise unveröffentlichtem Archivmaterial und prominenten Weggefährten entführt uns der Film in eine pulsierende Zeit der schier unbegrenzten Möglichkeiten, die bis heute Sehnsucht weckt und in der für Menschen wie Lady Shiva nur der Himmel als Grenze zu existieren schien. „Glow“ von Gabriel Baur erzählt die Geschichte einer Rebellin auf Identitätsodyssee, von bewegender Freundschaft und Liebe.

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Bericht Südostschweiz

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Jahresrückblick 2017

Wieder ist ein ereignisreiches Jahr vorüber mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm.